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GERTRAUDE BAUER UND

VERA SCHWELGIN


Bildhauerei, Malerei, Grafik
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links: Gertraude Bauer, Trauernde, Sandstein, 2016 - rechts: Vera Schwelgin, Kopf Selbst III, Monotypie, Collage, 2007
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Abbildung links: Gertraude Bauer, Trauernde, Sandstein, 2016

Abbildung rechts: Vera Schwelgin, Kopf Selbst III, Monotypie, Collage, 2007


11.04.2021 - 26.06.2021

Gertraude Bauer, 1950 in Halle an der Saale geboren, beschäftigt
sich ausschließlich mit der figürlichen Skulptur.
Ihr Anliegen ist es, die Ausdruckskraft des menschlichen Erscheinungsbildes aufzuspüren und in eine gültige dreidimensionale Form zu übertragen.
Vorzugsweise arbeitet sie mit Naturmaterialien wie Holz und Stein.
In der Auseinandersetzung mit dem Ausgangsformat, der Be-
schaffenheit und Wirkung des Materials wird die ursprüngliche Komposition so lange in Frage gestellt und modifiziert, bis der gewünschte Ausdruck erreicht ist.
Der Arbeitsprozess ist beendet, wenn sich die Idee im Raum
behauptet und als Skulptur wirken kann.

Vera Schwelgin, 1943 in Warnalischken/Litauen geboren, lebt und
arbeitet seit 1986 in Berlin.
Obwohl Malerei und Holzschnitt in ihrem Schaffen gleichberechtigt
sind, bevorzugt sie in den letzten Jahren den Holzschnitt. Durch die
abstrahierte menschliche Figur thematisiert sie Nähe und Ferne,
Freude und Trauer, Liebe und Hoffnung im Miteinander der Ge-
schlechter.
Es entfalten sich erdverbundene Seinszustände, archaische Körper
mit sparsamen Gesten, keine Erzählung, sondern eine lyrische
Aussage.
Ausgangspunkt sind die Konzeption und die Materialien, China-
oder Japanpapiere sowie mehrere geschnittene Druckstöcke und
die Farben. Diese werden aus Pulver-, Siebdruck- und Ölfarben
gemischt.

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