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Lyonel Feininger (1871-1956), Mauerstraße, Ribnitz,1905 - © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Lyonel Feininger (1871-1956), Mauerstraße, Ribnitz,
1905 - © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Lyonel Feininger in Ribnitz und Damgarten

Die Berührungspunkte zwischen dem berühmten Maler und der
Kleinstadt am Saaler Bodden finden sich nicht nur als biografische Eckdaten in der Vita des Künstlers sondern werden gegenständlich
in einer Reihe von Werken, deren Bandbreite von Handzeichnungen
über Druckgrafik bis hin zur Ölmalerei reicht. Anhand der nahezu
lebenslangen Beschäftigung Feiningers mit Ribnitzer Motiven lässt
sich nicht nur sein künstlerischer Werdegang nachzeichnen.

Vielmehr bezeugen die Werke eine Form der schöpferischen Rückbesinnung, eine Konservierung von Erlebnissen und
Erinnerungen im künstlerischen Prozess. Feiningers wiederholte
Besuche in Ribnitz sind in diesem Zusammenhang kaum
abzulösen von einem Zusammentreffen, welches als Zäsur
innerhalb seines persönlichen und künstlerischen Lebensweges
gilt – die Begegnung mit seiner Frau Julia Berg.

Die Feininger-Zeichnung „Mauerstraße, Ribnitz“ ist eine Dauer-
leihgabe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit
der Stiftung der Sparkasse Vorpommern an den Kunstverein
Ribnitz-Damgarten e.V. Bereits seit 2011 befinden sich zwei
weitere Zeichnungen von Feininger („Rostocker Tor“ und
„Stadtsilhouette von Ribnitz“, beide ebenfalls 1905) als
Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung in der Klostergalerie.

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